Samstag, 14. Juni 2014

Alice Springs nach Darwin 28.04.2014 - 14.05.2014

Nach nur einer Nacht hab ich Alice Springs schon wieder verlassen. Aber zu erst habe ich noch von Pauls Angebot gebrauch gemacht seinen Hochdruckreiniger zu benutzen. Eine Wäsche war mal wieder dringend nötig, da das Bike völlig voll Matsch war. 


Mit mindestens zwei Kilogramm weniger Erde am Bike ging es dann weiter auf meiner Reise in die nördlichen Tropen. Dazu habe ich Alice Springs aber Richtung Süden verlassen, genau die Richtung aus der ich am Vortag gekommen bin. Dieses Mal ging es aber auf dem Ross Highway zum Trephina Gorge. Laut meiner Landkarte sollte dort die Möglichkeit in Wasserlöchern zu schwimmen geben. Hörte sich gut an, also hab ich nach nur 100 km schon mein Zelt aufgeschlagen. Leider war der ganze Gorge komplett ausgetrocknet. Gab aber trotzdem ein paar schöne Wanderwege und es war ein toller Platz zum Zelten für eine Nacht.










Am nächsten morgen hab ich noch einen kurzen Umweg zum Ross River Resort gemacht um den Tank aufzufüllen und dann ging es weiter auf dem Binns Track. 









Nach einem kurzen Abstecher auf dem Plenty Highway ging es weiter über Nebentracks Richtung Nord bis ich mal wieder keine Power mehr hatte um weiter zufahren. 




Am nächsten morgen habe ich direkt zwei Stunden für nur gut 60 Kilometer benötigt. Zu viel tiefer Sand – mag ich immer noch nicht. Dann kam ich aber für ein kurzes Stück mit gutem Tempo auf dem Sandover Highway weiter. Kurz in der Ampilatwatja Aboriginal Community gestoppt um günstig Benzin und günstige Stakes zu kaufen, dann ging es schon weiter in den Davenport Ranges National Park  wo ich für die Nacht am Old Policeman Waterhole gecampt habe. 








Am nächst Tag hab ich es ruhig angehen lassen und bin noch nicht einmal 200 km zu den Devils Marbles – den Murmeln des Teufels – gefahren. So hatte ich genug Zeit um jede Menge Fotos zu knipsen.

















Am nächsten Morgen bin ich wieder nicht weit gefahren. Es ging nur bis nach Tennant Creek, einem Ort zu dem mir mehrere Leute geraten haben am besten nur zum Tanken anzuhalten. Ich bin gleich drei Nächte geblieben da bei Milo untergekommen bin.
Da es Wochenende war hatte Milo Zeit mir die Umgebung von Tennant Creek zu zeigen. Zuerst sind wir zum Mary Ann Dam einem See ganz in der nähe gefahren. Später haben wir eine verlassene Mine erkundet.



















Am Sonntag ging es noch mal ein bisschen auf Erkundung dieses mal aber Undercover :)



Danach haben wir versucht Milos Bike wieder in Gang zu setzen. War aber leider erfolglos da er ein falsches Ersatzteil hatte. 


Am Abend haben wir noch zufällig mitbekommen dass auf dem Racetrack im Ort ein Speedway Rennen ausgetragen wurden, also haben wir uns noch die finalen Läufe angesehen.


Am Montag bin ich weiter gefahren. Zuerst auf dem Stuart Highway aber dann ging es mal wieder in den Dreck. Genau auf die Barkly Stock Route. Nichts wirklich anspruchsvolles aber ich musste noch nie so oft für Rinder auf der Strecke anhalten nur so richtig Photographien lassen wollten ich die Rinder auch nicht :) Da zu spät in Tennent Creek losgekommen bin musste ich mal wieder direkt neben dem Track zelten.




Am nächsten morgen ging es weiter nach Cape Crawfort wo ich beim Heartbreak Hotel schnell aufgetankt hab und dann ging es schon weiter in den Limmen National Park. 






Hier gab es zum ersten mal auf meiner Reise unzählige Flussdurchfahrten, bei denen das Wasser auch tatsächlich tief war. Die Erfahrung die ich hier gewinnen konnte: wenn das Motorrad bis zu den Blinkern im Wasser ist werden die Motorradstiefel trotz GoreTex nass, da das Wasser einfach ober hinein läuft und in den Tropen brauch GoreTex ewig zum trocknen. 
Trotzdem alles Problemlos gemeistert und so bin ich um die Mittagszeit in Lorrela Springs angekommen. Lorrela Springs ist eine Homestead mit angeschlossenem Campingplatz mitten im Nirgendwo, bietet aber mit über 4000 Quadratkilometern genug Platz für Entdecker.
Ich hab nur die kleine Entdeckerrunde gemacht und war ein wenig in den Quellen baden.
Ein unglaublich cooler Ort, ich kann gut versehen warum es Gäste gibt die fünf Wochen bleiben.











Am nächsten Morgen ging es zurück in den Limmen National Park und über Roper Bar in Richtung Mataranka mit einem kurzen Abstecher in die Lost City.




Da ich erst recht spät in Mataranka angekommen bin konnte ich am Abend nicht mehr von den heißen Quellen gebrach machen.


Dafür hab ich mir aber am nächsten morgen ausgiebig Zeit genommen.
Die Quellen sind wirklich paradiesisch und mit das Beste was ich in Australien gesehen habe. Kristall klares blaues Wasser mit angenehmen 34°C da kann man sehr gut die Zeit verbringen. 







Irgendwann bin ich dann aber doch weiter nach Katherine und dort zum Campingplatz im Katherine Gorge Nationalpark. Mit 20$ die Nacht der mit Abstand teuerste Nationalpark Campingplatz, dafür ab auch der erste mit Pool. Da ich ja gerade erst am Morgen die natürlichen Quelle erleben durfte hat mich der kalte Pool aber nicht sonderlich beeindruckt, darum bin ich lieber Wandern gegangen. 








Am Abend saß ich noch mit einem ganzen Haufen weit gereister Leute zusammen, wobei viele Geschichten ausgetauscht wurden. Unter anderem war auch der Schweizer Aschi http://www.aschiwidmer.ch/ dabei der sein Geld als professioneller Reisender verdient.


Am nächsten Morgen bin ich weiter für eine Nacht im Litchfield National Park. 









Litchfield ist einer der besten Parks den ich auf meiner Reise gesehen habe. Schwimmen im Pool eines Wasserfalls bei tropischen Temperaturen, was will man mehr? Selbst nachts war es noch war genug für ein Bad.  







Am nächsten morgen habe ich mir noch den Rest des Park angesehen, soweit man vom Rest sprechen kann, da alle nicht geteerten Straßen noch geschlossen waren.






Dann ging es weiter nach Darwin wo ich endlich mal wieder das Meer gesehen habe.


   
Jacqui http://www.postienotes.com.au/ auf ihrem Postie Bike, die ich schon mehrere Male in den unterschiedlichsten Teilen von Australien getroffen habe, war auch gerade in Darwin. Sie hat für mich organisiert dass ich bei Dave unterkommen konnte.


Am folgen Tag war Zeit für ein kleines Zusammentreffen mit Adrian und seiner Frau Karan. Von Adrian hatte ich vorher einige der Routenempfehlungen für das Northern Territory bekommen da war es eine gute Gelegenheit ihn auch einmal persönlich zu treffen.
Da mein Motorrad schon wieder wie Sau aussah haben wir ihm auch gleich noch eine Wäsche verpasst.




Sonntagabends bin ich zusammen mit Jacqui zum Mindil Beach Sunset Market. Der Markt hat mich ein bisschen an den in Hobart erinnert aber es wurde auch Ramsch verkauft.













Nach dem Jacqui abgereist war hab ich mir erst mal ein bisschen Kultur gegönnt und bin ins Museum von Darwin.









Dann musste ich auch mal wieder tief in die Tasche greifen und in einen neuen Hinterreifen investieren. Der alte war zwar noch nicht am Ende aber auf meiner geplanten weiteren Route wäre es in absehbarer Zeit nicht so einfach gewesen einen neuen Reifen zu bekommen.  

Kommentare:

  1. Hallo nach down under,
    hast Du die Blider eigentlich schon gezählt? Müssten ja jetzt schon über 1.000 sein :) Merkwürdig das ich der einzige Poster hier bin, da hat wohl einer zu wenig Werbung gemacht ;)

    Bis zum nächswten Bericht,
    Stephan

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    1. Hi Stephan,

      ich mache gut 1.000 Bilder im Monat!

      Die Resonanz hier ist wirklich nicht sehr hoch :)

      Grüße Dominik

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